Veröffentlichungen

Legasthenie und Dyskalkulie - Ein Podcast

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Dyskalkulie :

Dr. Jörg Kwapis - Leiter des ZTR Potsdam

8-7=1 Das ist doch einfach oder? Prävention von Rechenschwäche

ein 90 Min. Video

Rechenschwäche

Kritisches zu Testverfahren

Hier gibt es besonders unter Fördertipps viele interessante Anregungen

Recheninstitut.at

Bücher von Berthold Eckstein

mit den Fingern rechnen

Legasthenie ( LRS )

Legasthenie zeigt sich vor der Einschulung

(GA - Bonn; 10.11.2012)

Lernprobleme

Wenn der Unterricht nicht mehr ausreicht

(GA - Bonn)

Eltern sind heute überfordert

(GA - Bonn)

Das Lernen lernen

(GA - Bonn)

Hochbegabt - Was nun ?

Zur Abklärung einer fraglichen Hochbegabung ist bei Ihrem Kind sicherlich ein Testverfahren angewandt worden, das in vielen Bereichen misst. Man spricht auch von einem mehrdimensionalen IQ - Test. So kann ein Begabungsprofil erstellt werden. Die Beratung der Familie steht anschließend im Vordergrund. Schulisch ergeben sich Fragestellungen, wie auf das Kind speziell eingegangen und gefördert werden kann. Aber auch im außerschulischen Bereich kann der Unterforderung wirkungsvoll entgegengewirkt werden.

Um eine ganzheitliche Entwicklungs- und Leistungsberatung durchführen zu können, müssen jedoch die Bereiche Motorik, Emotionalität und Sozialisation berücksichtigt und entsprechende Parameter überprüft werden. Auch sind evtl. zusätzliche Konzentrationsschwächen, die auf ein ADHS hinweisen können, oder Teilleistungsschwächen wie Legasthenie oder Dyskalkulie in Erwägung zu ziehen und müssen bei Verdacht abgeklärt werden.

Das Leitziel vom Planungsgespräch sollte immer sein, einer Unterforderung des Kindes entgegenzuwirken. Aber auch ein hochbetagtes Kind kann punktuell überfordert sein. Hier hat es, wie auch jedes andere Kind, Anspruch auf Hilfe, Unterstützung und Förderung.

Ob individuelle Lehrpläne ausreichen oder man sich über verfrühte Einschulung, Überspringen der Klasse oder Einrichtungsmaßnahmen Gedanken machen muss ? Wichtig bei der Beantwortung dieser Fragestellung ist das Wohlergehen Ihres Kindes. Ein evtl. bestehendes sicheres soziales Umfeld Ihres Kindes ist eine wichtige Säule in der Entwicklung Ihres Kindes und nicht zu unterschätzen. Folglich sollten die doch weitreichenden Entscheidungen erst nach Abwägen aller differential - diagnostischen Überlegungen getroffen werden.

Wenn Lernen Probleme macht

Wer kennt es nicht bei seinem Sprössling. Muss man gleich zum Fachmann, wenn man doch selbst genau weiß, woran es bestimmt liegt ? Faulheit dient den Eltern oft als Erklärung, oder: er / sie will sich doch gar nicht konzentrieren. In den allermeisten Fällen sind es sicher nur vorübergehende Erscheinungen, - u.a. entwicklungsbedingte Phasen- , die sich nach einiger Zeit von alleine wieder legen werden. Hierbei ergibt sich jedoch immer wieder die Frage, wie lange man als Eltern zusehen und abwarten soll. Soll man schon nach einer 5 in einer Hausaufgaben - Überprüfung eine Änderung des Lernverhaltens mit strukturierter Zeitvorgabe einfordern ? Wieviel Zeit darf man verstreichen lassen, bis ein Gespräch mit den Lehrkräften angesagt ist?

Als Richtlinie ist zu sagen, dass mit dem Kind frühzeitig das Gespräch gesucht werden sollte. Eltern sollten auf keinen Fall mit Sanktionen überreagieren. Änderungsvorschläge im Lernverhalten, die von dem Kind selbst kommen, sollten die Eltern jedoch aufgreifen. Im einem vorher abgesprochenem Rhythmus sollten die Eltern Absprachen kontrollieren. Je nach Alter und Entwicklungsstand des Kindes sollte nach spätestens 3 Monaten die Schule mit einbezogen werden. Gemeinsam mit dem Kind erarbeitete Ziele sollten sowohl von den Lehrern wie auch den Eltern begleitet werden. Führen alle diese Interventionen zu keinem wesentlichen Erfolg, sollte spätestens 6 Monate nach Beginn der Problemlage eine fachärztliche differential - diagnostische Abklärung erfolgen. Hinter Lernstörungen können sich mannigfaltige Ursachen verbergen: intellektuelle Über- oder Unterforderungen sind genauso abzuklären wie die verschiedenen Formen von Konzentration -und Aufmerksamkeitsstörungen. Die emotionale Stabilität ist genauso zu überprüfen wie die soziale Eingebundenheit. Entwicklungsstörungen, die sich in der Kleinkindzeit als motorische Verzögerungen zeigten, haben sich oft nicht herausgewachsen sondern verlagert und sind sorgfältig aufzuspüren.

Je nach Schwere der Lernprobleme sollte natürlich mit dem angegebenen Zeitraster flexibel und verantwortungsvoll umgegangen werden.

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Quelle: Der Neurologe und Psychiater 2012; 13 (11): 71-75 © SpringerMedizin Das Copyright ist unbedingt zu beachten !